SCHEMA ELEMENTARER NATURFORSCHUNG:

1. PRÄPARATION

Festlegung und Überprüfung der Bedingungen des Experiments in vielen Sub-Experimenten (Meist "klassische" Daten: Längen, Winkel, Ströme, Drücke, etc.)

2. VORHERSAGE DES ERGEBNISSES

Daten aus den Sub-Experimenten werden in THEORIE eingesetzt und Vorhersagen berechnet.

3. BEOBACHTUNG

Ablauf des Experimentes und Registrierung der Ergebnisse.

DATEN: Viele probabilistische "clicks" (speziell in Quantenoptik, Atomphysik, Teilchenphysik, Nanoelektronik, etc.)


 

ERGEBNISSE...

 

stimmen mit Vorhersage

überein:

weichen von Vorhersage ab:

HURRA, Theorie ist zumindest nicht falsch!

EUJE, was ist los? Es könnte sein:

a) Bedingungen des

Experimentes nicht

vollständig bekannt.

b) Theorie ist FALSCH.

Wenn b), dann

NEUE THEORIE erfinden

und zurück zu Punkt 1.

Dieses Schema ist so einfach, daß es folgende Frage nahelegt:

 

Ist eine Theorie konstruierbar, die sich im Experiment niemals als falsch herausstellen kann? 

JA, Theorie muß immer dann, wenn eine Vorhersage sich als falsch herausstellt, eine "Trumpfkarte im Ärmel" haben, wo sie auf neue, bisher nicht eingeführte Entitäten verweist, und auch aufzeigt, wie diese zu finden sind.

Wie könnte eine solche Theorie mit den Prämissen

der Quantenphysik konstruiert werden?


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